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Mahnwache am 10.Dez. 2014 zum Tag der Menschenrechte
von 9 Uhr 30 - 13 Uhr


Wo:
Stadtpark Oberwart

Wir klagen an: Zehntausende Tote an der EU- Außengrenze

Im Mittelmeer und an den EU-Außengrenzen sterben jährlich tausende Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg, Gewalt, Hunger und Umweltkatastrophen. Verantwortlich für den massenhaften Tod ist nicht zuletzt die menschenverachtende Asylpolitik der EU: im Widerspruch zu den Menschenrechten verhindert sie mit allen politischen und militärischen Mitteln die Einreise der Flüchtlinge in die EU. Die reiche Festung Europa schickt die hilfesuchenden Flüchtlinge zurück in ihr Elend. Für viele Flüchtlinge bedeutet dies den sicheren Tod! Das Mittelmeer und andere Grenzregionen werden zu einem Massengrab für schutzsuchende Menschen, die nicht in die EU hereingelassen werden. Dagegen erheben wir unsere Stimme und verlangen die Einhaltung der Menschenrechte. Insbesondere das Menschenrecht "in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen" (Art.14) und das Menschenrecht auf Freizügigkeit "jedes Land einschließlich seines eigenen zu verlassen" (Art.13).

Derzeit sind weltweit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Nicht einmal 1% davon gelingt die Flucht in die reichen Staaten der EU. Rund 4/5 aller Flüchtlinge bleiben in den Nachbarländern ihrer Heimatregion. Im Gegensatz zu den reichen Industrieländern halten diese ihre Grenzen gegenüber Flüchtlingen offen. Wir verlangen daher eine menschenrechtskonforme Asylpolitik:

• Wir heißen die Flüchtlinge Willkommen
• Kein Mensch ist illegal
• Stoppt das Sterben / Morden an der EU-Außengrenze
• Die Abschiebeagentur FRONTEX muss aufgelöst und deren Militärschiffe in Lazarettschiffe umgewandelt werden
• Aufbau von sicheren Schutzkorridoren zum Verlassen von lebensgefährlichen Kriegsregionen
• Wir freuen uns auf ein respektvolles Miteinander und auf eine bessere gemeinsame Zukunft. Das Schicksal der Menschen auf der Flucht ist uns nicht gleichgültig.

Wir gedenken der Toten und fordern die Einhaltung der Menschenrechte

Franziskusgemeinschaft Pinkafeld & SOS-Mitmensch Burgenland